Story meiner Freundin Jara: „Nur mal schnell zu dm…“

Ich freue mich sehr, dass ich heute mal wieder ein Story meiner Freundin Jara für Euch habe. Dankeschön, meine Liebe! Wie immer findet man sich wieder in diesen Geschichten aus dem Leben einer zweifach Mama. Was zum Schmunzeln und ganz ehrlich: das hätte auch ich sein können … im dm oder im Zara oder …. 🙂 Also, viel Spaß beim Lesen und ich bin sicher, auch Euch ist es schon mal ähnlich ergangen.

Nur mal kurz zu dm..

(Eine wahre Geschichte, wie immer. Erlebt und geschrieben von Jara)

Es ist Samstag Abend und ich bekomme eine Email vom dm Fotoservice, dass meine Fotos fertig sind… Gott sei Dank! Morgen ist die Geburtstagsfeier von Oma Emma und sie wünschte sich nichts anderes als schöne Fotos von ihren Enkeln…

Jaaa, ich weiß es schon seit ein paar Monaten, aber nur erst jetzt hatte ich Zeit mich drum zu kümmern. Aber kein Problem, sie sind ja fertig….

„Schaaatz, ich muss kurz zu dm, bin gleich wieder da!!!“

„Aber beeil dich bitte, ich muss um 20.00 zu der Versammlung!“

„Machst du Witze? Ich muss nur Fotos holen und es ist kurz vor 18.00! Bis gleich!“

Im Auto fallen mir ein Paar Sachen ein, die ich noch schnell mitnehmen kann, wenn ich schon dort bin. Daher gleich auch der große Einkaufswagen, wer weiß…

Und schon stehe ich bei den Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten: Nasenspray, Eisentabletten und noch eine interessante Schachtel landet in meinem Wagen, die mir 100%-tige innere Balance verspricht, die kann ich gerade gut gebrauchen – für 8,99€ ist es ja ein Schnäppchen…

Ich lächle Richtung vegane Theke, die verspotte ich so gerne zur Zeit, es gibt da soo viel unnützes Zeug, aber na ja, wer`s braucht. Ein Regal weiter greife ich zu den Tees und nehme einen Kamillentee.

Toilettenpapier, Tücher, und viel Zeug für den Haushalt, Putzmittel, Zauberfleckentferner und Allesssaubermacher… Es gibt so viel Neues auf dem Markt! Wahnsinn! Ich war gerade eine Woche nicht da und schon habe ich das Gefühl, dass ich ein Jahrzehnt Entwicklung verpasst habe!

Gott sei Dank brauche ich den Babykram nicht mehr, denke ich mir, trotzdem gehe ich durch, um zu schauen, was da gerade so angeboten wird. Und ich muss schon wieder grinsen: vegane Cremes und Shampoos, vegane Gläschen und Kekse. Wahnsinn! Wusste nicht, dass Babys auch schon so veganbewusst sind.

Zahnpasta und Zahnseide für den Vorrat, das ist immer gut. Shampoo und Strumpfhose, die brauche ich dringend! Und jetzt nur noch Rasierklingeln und dann Augen zu und bei den Schminksachen schnell vorbei….

Leider ist mir das nicht so ganz gelungen, musste feststellen, dass es neue Farbnuancen für winterliche Fingernägel gibt, mit einem Schneeflöckchen-Topcoat und keine Ahnung wie es passiert ist, aber sogar die Nagelaufkleber mit Schneemännern und Wintermotiven sind in meinem Korb gelandet.

(Anmerkung d. Redaktion: meine Freundin Jara ist alles aber kein Tussi-Typ und rote Nägel sind normalerweise schon das Außergewöhnlichste auf Ihren Fingernägeln :-))

So, jetzt nur noch die Handcreme, und Taschentücher und dann bin ich fertig. Mühelos suche ich nach veganen Taschentücher, aber nichts… Eine Marktlücke? Hihi, da grinse ich schon wieder. Eine nette Stimme fordert mich freundlich auf, mich zur Kasse zu begeben… Wie bitte? Ist schon acht Uhr??? Oh na dann mal los, sonst wird ja jemand nervös….

„127,50€, bitte“, sagt die Verkäuferin an der Kasse.

„Ehm, Entschuldigung?“ verstehe ich nicht ganz, ich wollte ja nur ein Paar Sachen kaufen….

Die Tür wird hinter mir abgesperrt und ich eile nach Hause, wo mich mein Mann zwischen der Tür mit einer unfreundlichen Miene begrüßt: „Du mit deinem Spruch: Nur mal kurz zu dm! Da fall ich nächstes Mal nicht mehr drauf ein!“

Ich lege die vollen Tüten auf die Küchenzeile und überlege heftig – irgendetwas sagt mir, dass ich was Wichtiges vergessen habe…

Ach egal, ich mache mir einen Tee und nehme eine von diesen Zauberkapseln… Erschrocken lese ich, dass mein Kamillentee vegan ist! Und die Balancekapseln haben meine innere Ruhe total zerstört, da auf der Rückseite ein Bild von einer älteren Dame drauf steht und plötzlich weiß ich, was ich vergessen habe: die Fotos!

Na ja, Gottseidank habe ich ein Paar Ersatzgeschenke – was wird Oma wohl zu einem winterlichen Nagellackset sagen?

Und am Montag in der Früh gehe ich nur mal schnell zu dm und hole die Fotos…

 

 

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Selbsttest: MiracleGel Nagellack im Mama-Alltag

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MiracleGel Nagellack

Ich habe mal richtig investiert. Also für meine Verhältnisse, da ich sonst immer nur die P2 Nagellacke von dm kaufe 🙂 Diesmal wollte ich einfach testen, ob der MiracleGel Nagellack von Sally Hansen hält, was er verspricht: bis zu 14 Tage Halt! Ein Nagellack wie ein Gel-Lack, aber ohne UV-Lampe und mit einfachem Nagellackentferner wieder abzumachen. Das klang sehr vielversprechend. Vor allem weil meine Nägel gerade im Alltag sehr beansprucht werden. Ich wollte aber nie Gel-Nägel, weil ich eigentlich gute Nägel habe und diese nicht schädigen möchte und auch weil ich weder Zeit noch Geld fürs Nagelstudio habe. Also auf zum Selbsttest. Ich dachte, dass könnte Euch auch interessieren.

 

 

Man braucht den Farblack MiracleGel und den Top Coat, beides von der amerikanischen Marke Sally Hansen. Einer kostet ca. 11,90 Eur!!!! Dafür kann man natürlich den Überlack für alle Farben verwenden und die Fläschchen sind auch recht groß mit 14,7 ml. Mein erster Eindruck war sehr gut, denn der Lack lässt sich super schön auftragen. Man braucht 2 dünne Schichten des Farblacks und dann den Top Coat. Insgesamt hat das schon so eine halbe Stunde gedauert, bis alles trocken war. Also am besten in der Zeit machen, wenn die Kids im Kindergarten sind oder vielleicht den Fernseher einschalten (hab ich das grad wirklich geschrieben :-)), naja ist eben so manchmal).

 

Und so sieht das Ergebnis aus:

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So an Tag 4 und an Tag 7.

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Mein Fazit: Nach einer Woche habe ich den Lack entfernt. Das ging mit meinem acetonfreien Nagellackentferner ohne Probleme, vielleicht ein bisschen schwerer als mit normalem Lack, aber alles gut. Am Schluss war v.a. die rechte Hand schon nicht mehr wirklich schön, aber für einen roten Farblack trotzdem top!

Ich habe meine Hände ja auch nicht geschont. Ich habe abgespült, das Bad geschrubbt, Lego gebaut (und wer das schon mal gemacht hat, weiß, dass ist Gift für einen Nagellack :-)) und sogar kleine Papierschnipsel aus Pflastersteinen herausgefummelt (fragt nicht…). Dafür hat der Lack wirklich super gehalten. 14 Tage ist denke ich zwar schwierig, weil auch mit Haushaltsfee und ohne Kinder wachsen die Nägel einfach und es sieht bestimmt auch nicht mehr perfekt aus. Aber ich werde den Lack jetzt definitiv öfter nutzen und denke, dass es gerade auch für den Urlaub eine super Alterative zum Nagelstudio ist. Und nach einer Woche will ich ja wahrscheinlich eh eine neue Farbe haben 🙂

 

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